Erfolg durch Innovation Die Büchler Werkzeugbau AG feierte ihr 40-jähriges Bestehen
flawil. Einst in einem Schuppen gegründet, ist die Büchler Werkzeugbau AG in den vier Jahrzehnten ihrer Firmengeschichte zu einem Unternehmen mit 47 Mitarbeitern gewachsen. Dabei bewies Büchler wiederholt grossen Innovationsgeist. Roger Ackermann
Der Stolz war Max Minikus ins Gesicht geschrieben, als der Geschäftsführer vor den Gästen – anwesend waren in erster Linie Lieferanten und Kunden – die Geschichte der Büchler Werkzeugbau AG Revue passieren liess. So erzählte Minikus, wie die beiden Firmengründer René Büchler und Hans Disch 1966 in einem Schuppen starteten und das Unternehmen sukzessive zu einer erfolgreichen Firma ausbauten. 1969 erwarb die Büchler Werkzeugbau AG die Liegenschaft an der Wiler Strasse, dem heutigen Standort. Sie beschäftigt mittlerweile 47 Mitarbeiter, davon acht Lehrlinge, und hat sich als Qualitätsproduzentin im Formenbau in der Schweiz sowie auch im deutschsprachigen Ausland etabliert. Neueste HerstellungstechnikAuf dem Weg dorthin zeichnete sich das Unternehmen wiederholt durch einen grossen Innovationsgeist aus. So schaffte Büchler 1977 als erster Schweizer Werkzeugbauer eine CNC-Fräsmaschine an. Gezielt wurde der Maschinenpark modern gehalten und neuen Verfahren in der Produktion eine Chance gegeben. Dass dem immer noch so ist, bewies Büchler mit der Inbetriebnahme einer so genannten «Laser-Cusing»-Maschine. Mit Hilfe dieser revolutionären Technologie, die in der Schweiz laut Verkaufsleiter Rolf Haefeli erst zweimal vertreten ist, können Werkzeuge oder Teile davon in einem völlig neuen Verfahren aufgebaut werden. Entsprechend gross war beim Rundgang durch die Firma das Interesse der Gäste am neuartigen Produktionsverfahren. Erfolg dank QualitätWie andere Unternehmen aus der Branche sieht sich auch die Büchler Werkzeugbau AG der Konkurrenz aus Osteuropa und Asien ausgesetzt. Der billigeren Konkurrenz aus dem Ausland will man die laut Haefeli bessere Qualität entgegensetzen. «Durch unsere hoch stehenden Produkte und den Kundenservice werden wir uns im Markt behaupten können.» Dabei setzt das Unternehmen, das seit 1996 zu 100 Prozent dem Geberit-Konzern gehört, auch in Zukunft auf den Standort Flawil, wie Max Minikus betonte.
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